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Einmaischen – Der Startschuss beim Bierbrauen

Das Einmaischen ist der Beginn des Maischeprozesses beim Bierbrauen. Dabei wird das geschrotete Malz mit warmem Wasser – dem sogenannten Hauptguss – vermischt. Diese Mischung nennt man Maische.

Ziel des Einmaischens:

Durch das Einmaischen werden enzymatische Prozesse in Gang gesetzt, bei denen Stärke aus dem Malz in vergärbare Zucker umgewandelt wird – die Grundlage für den späteren Alkoholgehalt im Bier.

Typische Abläufe:

  • Wasser auf Einmaischtemperatur bringen (z. B. 62–72 °C)
  • Geschrotetes Malz portionsweise einrühren
  • Gut durchmischen, um Klumpenbildung zu vermeiden
  • Temperatur möglichst konstant halten

Je nach Bierstil und Brauverfahren wird das Einmaischen auf unterschiedliche Temperaturen durchgeführt. Bei Infusionsverfahren erfolgt das Einmaischen meist bei einer fixen Temperatur (z. B. 66 °C), bei der Dekoktion wird ein Teil der Maische aufgekocht.

Hilfreiche Tipps:

  • Einmaischtemperatur vorab berechnen (z. B. über Einmaischrechner)
  • Rühren nicht vergessen – gleichmäßige Enzymverteilung ist entscheidend
  • Je nach Malzart und Wasserprofil kann die ideale Temperatur leicht variieren

Nach dem Einmaischen folgt meist eine Rastphase – z. B. die Maltoserast oder Verzuckerungsrast.

Mehr dazu findest du auch in unserer Maisch- und Läuterwelt sowie der Wissenswelt Bierbrauen.

Nico Brennecke Experte für Hobbybrauen und Schanktechnik

Nico Brennecke

Experte für Hobbybrauen, Schanktechnik und Weinherstellung

Seit vielen Jahren entwickelt und prüft er praxisnahe Lösungen für Hobbybrauer und Gastronomie im Bereich Brau- und Schanktechnik.

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