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Kohlensäure im Bier, was ist das?

Kohlensäure (chemisch: CO₂) ist ein natürliches Nebenprodukt der alkoholischen Gärung. Sie spielt beim Bierbrauen eine entscheidende Rolle: Sie beeinflusst nicht nur den Geschmack und das Mundgefühl, sondern auch die Haltbarkeit und Schaumbildung des Bieres.

Hobbybrauer haben verschiedene Möglichkeiten, Kohlensäure in ihr Bier zu bringen:

  • Natürliche Karbonisierung: durch Zugabe von Zucker oder Speise vor der Abfüllung. Mehr dazu im Eintrag Karbonisierung.
  • Druckkarbonisierung: durch Zugabe von CO₂ aus einer Flasche. Siehe auch Co2 Flasche.

Der CO₂-Gehalt im Bier wird in g/Liter gemessen und ist je nach Biersorte unterschiedlich. Pils und Weizenbiere haben oft einen höheren Kohlensäuregehalt als z. B. englische Ales.

Ein Zuviel an CO₂ kann zu übermäßiger Schaumbildung oder gar zu platzenden Flaschen führen, ein Zuwenig zu schalem Geschmack. Das richtige Maß ist also entscheidend – und kann mit einem Karbonisierungsrechner exakt berechnet werden.

Für den Ausschank mit einer Zapfanlage ist ein konstanter CO₂-Druck wichtig, um das Bier perfekt zu zapfen – mehr dazu im Eintrag Zapfanlage.

Zur Auswahl passender CO₂-Flaschen und Zubehör findest du alles in unserem .

Nico Brennecke Experte für Hobbybrauen und Schanktechnik

Nico Brennecke

Experte für Hobbybrauen, Schanktechnik und Weinherstellung

Seit vielen Jahren entwickelt und prüft er praxisnahe Lösungen für Hobbybrauer und Gastronomie im Bereich Brau- und Schanktechnik.

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