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Nachisomerisierung – Wenn’s nach dem Kochen noch bitter wird

Die Nachisomerisierung beschreibt den Effekt, dass sich Hopfenbitterstoffe auch nach dem eigentlichen Würzekochen weiter verändern – genauer: isomerisieren. Obwohl die Hitzequelle bereits ausgeschaltet ist, bleibt die Würze oft noch mehrere Minuten heiß genug (über 80 °C), sodass weiterhin Alpha-Säuren in Iso-Alpha-Säuren umgewandelt werden – was zu zusätzlicher Bitterkeit führen kann.

Dieser Effekt ist besonders relevant bei späten Hopfengaben oder bei Rezepten mit Whirlpool-Hopfenzugabe. Wer die Bitterkeit exakt steuern möchte, sollte die Abkühlung beschleunigen – etwa durch einen Würzekühler – oder den Hopfen erst nach dem Abkühlen auf unter 80 °C zugeben (Stichwort: Hopstand vs. Whirlpool).

Passendes Zubehör zur Kontrolle der Nachisomerisierung – wie Tauchkühler oder Gegenstromkühler – findest du bei Gastro Brennecke unter Würzekühler & Kühltechnik.

Nico Brennecke Experte für Hobbybrauen und Schanktechnik

Nico Brennecke

Experte für Hobbybrauen, Schanktechnik und Weinherstellung

Seit vielen Jahren entwickelt und prüft er praxisnahe Lösungen für Hobbybrauer und Gastronomie im Bereich Brau- und Schanktechnik.

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