Gastro Brennecke

Brot backen

Warum Brot selbst backen?

Denkt man an den Bäckerberuf, könnte man sich fragen, warum man sich die Arbeit machen und Brot selbst backen sollte: Bäcker stehen zu unchristlichen Zeiten auf , entwerfen Rezepte und stellen unter erheblichem Aufwand Brot, Brötchen, Kuchen und Gebäck her. Ist doch schön, dass uns jemand diese Arbeit abnimmt, nicht wahr?

Allerdings macht es unheimlichen Spaß, sein eigenes Brot zu backen! Schließlich gibt es Brot in unzähligen Varianten: Brot aus Sauerteig, Vollkornbrot, Weißbrot, Weizenmischbrot, Baguette, Ciabatta - und für jede Variante gibt es zahllose Rezepte. Jede Menge Potenzial also, um sich auszuprobieren und echte Gaumenfreuden in der eigenen Küche zu backen. Die knusprige Scheibe Vollkornbrot schmeckt auch gleich dreimal so lecker, wenn man weiß, dass man sie nach einem eigenen Rezept hergestellt hat.

Zudem bietet das Selberbacken den großen Vorteil, dass Sie ganz genau wissen, welche Inhaltsstoffe Ihr Brot hat. Brote aus der Bäckerei und dem Supermarkt enthalten oft wesentlich mehr Salz und Zucker als uns bewusst ist - wenn wir denn überhaupt eine vollständige Liste der Ingredienzien erhalten. Beim Brot-Backen zu Hause können Sie stets sicher sein, dass Ihr Brot nur das enthält, was Sie wünschen.

Brot backen: Das braucht man

Die Sortenvielfalt ist groß: Das Deutsche Brotregister geht von 3.200 Brotspezialitäten allein in Deutschland aus. Bei diesen Spezialitäten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Ob unbekannte Körner wie Emmer oder Einkorn die Basis bilden, Kräuter, Gemüse oder Obst mit in den Teig wandern, ob das Brot süß oder herzhaft ausfällt - die Zutaten können nach Herzenslust variieren. Besonders viel Spaß macht es, sich zu Hause ein Lieblings-Rezept zu kreieren.

Abseits der komplizierten Rezepte braucht man, gerade als Anfänger, für ein einfaches Brot allerdings keine ausgefallenen Zutaten. Das Basis-Rezept für Brot enthält nur:

  • Mehl (z.B. Weizen-, Roggen- oder Dinkelmehl)

  • Wasser

  • Hefe (Frisch- oder Trockenhefe)

  • Salz

  • Zucker

Nach gusto können auch weitere Zutaten zugegeben werden, zum Beispiel Kerne oder Saaten sowie geschrotetes Getreide.

Ein Sonderfall stellt Brot aus Sauerteig dar: Hier werden, je nach Rezept, oftmals verschiedene Mehlsorten genutzt; Zusätzlich zu den oben genannten Grundzutaten kommt noch Sauerteig in die Mischung. Dieser kann entweder selbst angesetzt oder durch fertig gekauften Sauerteig ersetzt werden.

Brotbackmischung vs. DIY

Wem das Abwiegen und Zusammenmischen zu aufwändig ist, kann auch zur fertigen Backmischung greifen. Hier kann nichts schiefgehen: Das Verhältnis zwischen Mehl, Sauerteig und Hefe ist gelingsicher abgestimmt. Im Supermarkt findet man jede Menge Backmischungen für verschiedene Brot-Rezepte. Gerade für Anfänger, die sich langsam an das Brot-Backen herantasten möchten, sind diese Fertigmischungen eine prima Lösung.

Einziger Nachteil: Backmischungen enthalten nicht immer die Inhaltsstoffe, die wir gerne drin hätten. Fehlt beispielsweise der Pfiff, kann man die Mischungen mit ganzen Körnern, Kernen und Nüssen aufpeppen. Befinden sich allerdings Inhaltsstoffe in der Mischung, die Sie stören, hilft nur eins: Do it yourself! Aber keine Sorge, im Internet finden sich zahllose Rezepte und Tipps für einfaches und fortgeschrittenes Brot-Backen.

Normaler Backofen oder Brotbackautomat?

Unverzichtbar, damit das Brot-Backen gelingt: Der Backofen. Natürlich genügt ein ganz normaler Küchenbackofen, wenn man nur ab und zu ein Brot backen oder sich erst einmal ausprobieren möchte - mittlerweile hat fast jeder Haushaltsbackofen eine Brotbackstufe. Wenn man jedoch auf den Geschmack kommt und regelmäßig sein eigenes Brot backen möchte, lohnt sich die Anschaffung eines professionellen Ofens.

Die aufwändige Variante ist ein echter Holzbackofen, der im Freien steht und an althergebrachte Bäckerskunst erinnert. Es gibt jedoch auch spezielle Backöfen für die Küche, die gezielt auf das Brot-Backen ausgerichtet sind. Natürlich können Sie in einem solchen Ofen auch gängige Gerichte wie Aufläufe und Braten zubereiten; Brot gelingt in solchen Öfen jedoch aufgrund der höheren Hitzeentwicklung besonders gut.

Wer sich keinen ganz neuen Backofen anschaffen, aber trotzdem optimale Ergebnisse beim Brot-Backen erzielen will, für den lohnt sich ein Brotbackautomat. Er vereinfacht nicht nur das Backen, sondern auch das Mischen und Kneten des Teigs. Im Vergleich zum gängigen Backofen verbraucht er wesentlich weniger Energie. Zudem kann ein Backautomat mehr als nur Brot backen: Auch Kekse und Kuchen, Pizzateig und Baguette sind problemlos möglich.

Vor allem aber ist das Backen mit einem Brotbackautomat eine große Kostenersparnis: Inklusive Zutaten und Energiekosten kostet ein selbstgebackenes Brot nur 12 Cent. Das ist erheblich günstiger als das Brot aus dem Supermarkt oder der Bäckerei. Und das große Plus: Sie entscheiden selbst ganz genau über die Zutatenliste!

Haben Sie Fragen zum Thema Brot-Backen oder unseren Brotbackautomaten? Dann kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne!