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Altes Helles

Altes Helles obergärig – Bier Rezeptur

ein malziges, würziges und erfrischendes Bier für ca. 20 Liter obergäriges Altes Helles mit 5,5% Alkohol und einer Stammwürze von 13,6% .

Schüttung:

  • 600 g Pilsener Malz
  • 3100 g Münchner Malz
  • 650g Weizen Malz hell
  • 5g Karamellmalz dunkel Typ II

Brauwasser:

  • 16 l Hauptguss 
  • 12 l Nachguss bei 78°C  

Maischen:

  • Einmaischen bei 40°C
  • 1.Rast: 30 Minuten bei 50°C 
  • 2.Rast: 60 Minuten bei 66°C
  • Abmaischen bei 78°C 

Hopfen kochen:

  • 90min Kochung bei 100°C 
  • 32 g Hopfen Hallertau Tradition (6,5% Alphasäure) bei Kochbeginn  

Gärung und Reifung:

  • 7 g obergärige Hefe bei 18-25°C Gärtemperatur
  • Abfüllzeitpunkt: Stammwürze 3,3°P
  • Gärdauer ca. 7 Tage 
  • Karbonisierung mit 4,5 – 5,5 g/l  
  • Reifezeit 5 Wochen

Details:

  • Stammwürze 13,6%
  • Alkohol 5,5%
  • Bittere 27 IBU
  • Farbe 19 EBC
  • Sudhausausbeute 70% 

Alle Zutaten findest du in unserem Shop

23 Antworten

  1. Braue das Bier auch gerade, mein erstes selbstgebrautes, es war wahnsinnig aufregend und hat alles super geklappt. Es befindet sich aktuell in der Hauptgärung. Am voraussichtlich nächsten Wochenende möchte ich es zur Flaschengärung abfüllen. Bei welcher Temperatur ist die Lagerung dann empfehlenswert?

    Viele Grüße und besten Dank im Voraus.

    Eric

    1. Hallo Eric,
      dann drücken wir die Daumen.
      Die Nachgärung in deinem Fall die Flaschengärung sollte recht kalt geschehen. Idealerweise Kühlschrankkalt bei 5 – 6°C. Dann löst sich die Kohlensäure im Bier wunderbar und alle Aromastoffe integrieren sich. Falls das nicht möglich ist, bitte den kühlsten Platz im Hause nehmen. WICHTIG: direkt nach dem Abfüllen bitte das Bier noch 24 Stunden bei der 20° / 21° stehen lassen. Das ist die sogenannten Diacetylrast und verhindert einen Fehlgeschmack im Bier, der an Butter erinnert. Diacetyl entsteht als chemisches Nebenprodukt bei der Gärung. Durch diese „Rast“ soll es unterbunden werden.
      Alles zum Thema Brauen für Anfänger findest du auch in unserem eBook unter https://gastro-brennecke.de/blog/landingpages/2021-lm-bierbrau-buch/?sm-p=613382622 falls du es noch nicht hast.
      Viel Erfolg und Prost! wünscht
      Anja, die Bier Sommelière vom Team Gastro Brennecke

      1. Hallo Anja, ich bedanke mich recht herzlich für diese sehr hilfreiche Antwort und den guten Tipp. Eigentlich kann jetzt nichts mehr schiefgehen. 🙂
        Ich möchte an dieser Stelle ein großes an das gesamte Team aussprechen. Die Qualität der Waren, der sehr schnelle Versand und eben die Hilfe hier ist beeindruckend.

        Besten Dank und Grüße

        Eric

      2. Hallo. Irgendwie vergesse ich immer, dass ich die Flaschen nach einer Woche kalt zu stellen habe und mache es immer erst nach der Reifezeit. Lustigerweise wundere ich mich dann, dass es am Anfang komisch schmeckt und erst nach längerer Zeit immer besser schmeckt. Hoffentlich merke ich es mir nun endlich nach x mal brauen.

        1. Hallo Guido,
          sehr spannendes Problem 🙂 Durch die Kaltlagerung in der Nachgärung klärt sich dein Bier besser und dein CO² verteilt sich besser im Bier. Auch werden Gärnebenprodukte besser abgebaut. Wahrscheinlich ist dass, was du nachher im Bier als „komisch“ schmeckend bezeichnet.
          Viel Spaß beim Kaltstellen und Brauen wünscht
          Anja, Hobbybrauerin und Bier Sommelière vom Team Gastro Brennecke

  2. Hallo,

    Habe das Bier gebraut und es war wirklich toll! Das Paket werde ich definitiv nochmal bestellen.
    Mich hat die doch sehr dunkele Farbe von dem Bier gewundert. „Hell“ war es nicht wirklich :D!

    Sind die 3.1KG Münchener Malz vom Typ Dunkel? Anders kann ich mir die Farbe nicht erklären.

    Besten Dank und VG,
    Jonas

    1. Hallo Jonas,
      sehr schön, das freut uns! Das Münchner Malz ist Typ 1 mit einem EBC (European Beer Color) Wert von 15. Das sollte eigentlich nicht so sehr die dunkle Farbe einbringen. ABER, grundsätzlich ist das Rezept deutlich dunkler als ein Münchner Helles. Hier sind wir gewöhnlich bei einer Farbe von 6,7 bis 12,1 EBC. Wir haben zwar noch die BARKE® Münchner Malz mit 17-22EBC (also etwas höher als das normale Münchner Malz Typ I) aber das solltest du nicht im Paket gehabt haben. Gebe doch bitte Feedback, wenn du es noch einmal braust, ob es weiterhin so dunkel ist.
      Viele Grüße und Prost! wünsche Anja, die Bier Sommelière vom Team Gastro Brennecke

  3. Hallo,
    Erstmal vielen Dank für die tollen Rezepte und auch für die super Antworten hier.
    Ich habe gestern das Altes Helles gebraut. Zunächst wundere ich mich das es so dunkel geworden ist. Woran kann dies liegen? Bzw. wird es noch heller nach der Gärung?
    Dann habe ich eine für mich merkwürdige Entdeckung gemacht. Und zwar betrug die Stammwürze nach dem Nachguss und Läutern 13.5 Plato. Nach dem Hopfen kochen und Abkühlen allerdings nur noch 11 Plato. Ist das normal? Ich hätte eher erwartet das der Wert nach dem Kochen höher wird, da Wasser aus der Würze verdampft … (Temperatur beim Messen war gleich)

    Vorab vielen Dank!

    1. Hallo Andy,
      vielen Dank für dein Lob. Sehr schön!!
      Das Alte Helle ist deutlich dunkler als ein Münchner Helles wie du richtig bemerkt hast. Das genutzte Malz ist das hier verantwortlich für die dunklere Farbe. Sofern dein Bier noch in der Nachgärung ist, wird es noch klarer und durch Absetzen der Trubstoffe auch noch heller. Wenn du näher am Original dran sein möchtest, empfehle ich dir das Helle obergärige in unserem Programm. Anstatt im Schwerpunkt das Basismalz Münchner zu nutzen, findest du Pilsener Malz im Paket. Da bist du bei einer goldenen Farbe anstatt einem Kupferton.
      Bzgl. deiner Frage zur sinkenden Stammwürze nach der Kochung ist es ungewöhnlich. Ein Idee: die Würze war nicht gut miteinander vermischt bei einer deiner Messungen und daher zeigte der Wert nicht korrekt an. Andere Idee: hattest du gemessen als schon die Hefegabe war? Dann hat die Hefe schon ihre Arbeit gestartet.
      Ich hoffe, das hilft dir weiter.
      Viel Erfolg und Prost! von Anja, die Bier Sommelière vom Team Gastro Brennecke

      1. Danke! Das Helle obergärige ist schon seit 2 Wochen beim Reifen. 🙂 Das ist wirklich viel heller, wobei die dunklere Farbe kein Problem ist. Hatte nur die Befürchtung etwas falsch gemacht zu haben…
        Vermutlich passte bei der 2. Messung irgendetwas nicht, ich bin jetzt schon sehr gespannt auf das Ergebnis.

        1. Wunderbar – dann bin ich gespannt, wie dein Helles schmecken wird.
          Falls du in Flaschen abfüllst, bitte dieses ab und zu kontrollieren. Da die Stammwürze nicht ganz genau und die Zuckergabe abhängig von der Stammwürze deines Bieres ist, könnte ein Überdruck in den Flaschen entstehen. Ab und zu eine Flasche vorsichtig öffnen, um den Druck festzustellen, hilft hier ungemein.
          Prost! sage ich schon mal und viel Erfolg weiterhin.
          Anja, die Bier Sommelière vom Team Gastro Brennecke

  4. Hallo,
    habe nach eurem Rezept das Helle Obergärige gebraut. Hab nun nach dem Kochen nur noch 12l Würze übrig. Nach Kontrolle/Vergleich des mitgelieferten Thermometers hab ich festgestellt, dass es 10°C zu wenig anzeigt. Kann ich nun meine Würze weg schütten oder ist sie noch zu gebrauchen? Kann ich die noch verdünnen?
    Vielen Dank

    1. Hey! Schade, dass du Probleme beim Brauen hattest. Keine Sorge, wir können das klären. Wenn dein Thermometer 10°C zu wenig anzeigt, könnte das den Eindruck erwecken, dass die Würze zu stark gekocht wurde und dadurch verdampft ist. Aber bevor du sie wegschüttest, lass uns ein paar Dinge überprüfen.

      Erstens, was war die ursprüngliche Menge deiner Würze vor dem Kochen? Wenn du nur 12 Liter übrig hast, könnte es sein, dass sie tatsächlich zu stark eingekocht ist. In diesem Fall könntest du versuchen, sie mit Wasser zu verdünnen, um auf die gewünschte Menge zu kommen. Aber sei vorsichtig, da dies den Geschmack beeinflussen kann.

      Zweitens, schmecke mal an deiner Würze. Wenn sie noch gut schmeckt und die Aromen nicht zu konzentriert sind, könnte sie immer noch brauchbar sein. Wenn sie allerdings überkocht oder verbrannt schmeckt, könnte es schwierig werden, sie zu retten.

      Hoffentlich hilft dir das weiter! Prost und viel Erfolg beim Brauen! 🍻

  5. Vielen Dank für die Info
    Hab die Würze erst mal verdünnt. Hatte vor dem verdünnen eine Stammwürze von 17, danach 10.
    Riecht und schmeckt auch nicht verbrannt. Hab mal nach dem Rezept weiter gemacht.
    Jetzt ist die Würze erst mal beim reifen für die nächsten Tage.

  6. Hallo, ich komme beim Restextrakt nie auf die Werte, die im Rezept angegeben sind. Stammwürze passt mit etwas über 13°, aber auch nach 11 Tagen Gärzeit sind es immer noch 5°. Wobei die Gärtemperatur im angegebenen Bereich liegt. Das Problem habe ich auch bei anderen Rezepten. Die Biere sind trotzdem immer sehr lecker, aber tendenziell etwas süß – was ja kein Wunder ist.
    Woran kann es liegen?

    1. Hallo Carsten,
      sehr schön, dass du unsere Rezeptpakete nutzt. Zwei Punkte könnten hier die Ursache sein:
      1. beim Maischen kommst du in den Temperaturrasten zu hoch. Hier könntest du mit einem zweiten Thermometer überprüfen, ob die angegebenen Rasten korrekt eingehalten werden und dein erstes Thermometer richtig arbeitet.
      2. dein Wasserprofil verursacht das Problem. Wenn du dir von deinem lokalen Wasserwerk die Daten besorgst, schau bitte insbesondere nach dem Kalzium und Magnesium Wert. Ich selbst brauche meine Wasser nicht aufzubereiten, da ich in einem pH ausbalancierten Bereich wohne.
      Wenn du mehr über Wasser lernen möchtest, höre dir gern diese Podcast Folge an: https://brautagpodcast.com/2024/04/25/folge-1-09-brauwasser/ – sehr viel Wissen über die idealen Wasserwerte für verschiedene Rezepte.
      Hoffe, das hilft dir wieder einen Schritt weiter.
      Viele Grüße von
      Anja, Hobbybrauerin im Team Gastro Brennecke und Bier Sommelière

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