Glossar

Beenden des Maischens und Zeitpunkt am Ende der Hauptgärung, an dem die Hefe ihre Arbeit getan hat und das Bier in Flaschen oder Fässer zur Nachgärung abgefüllt wird. 

Beenden des Maischens und Beginn das Läuterns. 

siehe Läutern

Am Ende der Kochzeit werden die Hopfenpartikel sowie die gelösten Eiweißflocken aus der Würze gefiltert.

Im Hopfen enthaltene Bitterstoffe. Der Alphasäuregehalt ist der Maßstab für die Bittere im Hopfen. 

Hinzufügen der Hefe in den Gäreimer. Damit wird der Gärprozess gestartet.

Fehlgeschmäcker im Bier. Dies kann vielfältige Ursachen haben von fehlerhafter Maischarbeit bis zu Verunreinigung der Flaschen.

Biere, die vordefinierte Merkmale wie Farbe, Geschmack, Bittere etc. miteinander teilen.

Berechnete Bittere im Bier aus dem Hopfen kommend. Die Bittereinheiten werden als IBU (International Bitter Unit) Wert angegeben.

Trocknen des gekeimten Getreides in einer Mälzerei. Dadurch wird die Farbe und der Geschmack des Malzes bestimmt.

Vermischung von geschrotetem Malz mit Wasser. 

Die Hefe wandelt vergärbare Zucker zu ungefähr gleichen Teilen in Alkohol und Kohlensäure um. Sie kann in der Hauptgärung abhängig von der Biersorte 5 – 10 Tage dauern.

Maßeinheit für den Extragehalt in der Würze. (siehe auch Stammwürze) 

Der am Anfang zum Einmaischen verwendete Teil des Brauwassers. 

Hinzufügen des Hopfen während des Kochens. Dies kann zu unterschiedlichen Zeiten vor, während oder nach dem Kochen stattfinden.  

International Bitter Unit (siehe Bittereinheiten) 

Überprüft, ob alle Stärke aus dem Malz in Zucker umgewandelt wurde. Die Jodprobe ist wichtig, um später einen optimalen Vergärungsgrad zu erreichen. Es könnte ein zu süßes Bier entstehen. 

Noch nicht fertig gegorenes Bier. Leider häufig schon lecker.

 

Anreicherung mit Kohlensäure im Bier (CO²). Dies kann unter Überdruck erreicht werden oder durch Zucker- bzw. Würzegaben. Das Level der Karbonisierung gibt dem Bier seine Spritzigkeit, seine Rezenz. 

 

Das Dicke (Treber) wird von dem Dünnen (Bierwürze) beim Brauen  getrennt und der verbliebene Malzzucker aus dem Malztreber mit Wasser (Nachguss) gewaschen. Dafür wird bei unseren Brausets ein Läutersieb, Läutertuch oder Maischesack genutzt 

 

Durch die Vermischung von geschrotetem Malz mit Wasser entsteht die Maische. Durch Erhitzen der Maische  werden unter anderem Zucker und Eiweiße aus dem Malz gelöst. Das braucht die Hefe später zur Gärung. 

Die für das Maischen benötigte Menge an Malz. 

Kontrolliertes Keimen des Getreides bei dem Malze entstehen. Es werden dabei Enzyme aktiviert und gebildet, die später im Brauprozess  benötigt werden. 

Der beim Läutern verwendete Teil des Brauwassers. Das 78°C warme Wasser wird portionsweise über den Malztreber gegossen, um den verbliebenen Malzzucker auszuwaschen. 

Die alkoholische Gärung der Bierwürze wird durch die Aktivität der Hefe losgetreten. Dabei wandelt die Hefe  Zucker bei höheren Temperaturen zwischen 15 bis 25 Grad Celsius in Alkohol um. 

siehe Grad Plato oder Stammwürze 

Unterschiedliche Temperaturstufen beim Maischen. Beim Rasten wandeln die Enzyme im Malz die Stärke in vergärbare und unvergärbare Malzzucker um.  Das Einhalten der Temperaturstufen ist wichtig um z.B. die Klärung und Haltbarkeit des Bieres zu verbessern, gute Schaumhaltigkeit und Alkoholbildung sicherzustellen. 

Nach der Hauptgärung, dem Abtrennen der Hefe und dem Abfüllen des Bier, reift das noch junge Bier in seiner Spritzigkeit, dem Geschmack sowie in seiner Klarheit. Am Ende der Reifezeit ist das Bier perfekt! 

Die Spritzigkeit und Kohlensäuregehalt  im Bier. 

Gesamte Menge an geschrotetem Malz. Die Schüttung besteht häufig aus unterschiedlichen Malzsorten und wird vor dem Brauen geschrotet. 

Anteil von unvergorenen Stoffen in der Bierwürze. Sie dient zur Ermittlung des richtigen Abfüllzeitpunktes, für die Zuckerzugabe und zur Berechnung des Alkohols. 

Geschrotetes Malz nach dem Maischen. Es kann damit Brot gebacken werden, dem Bauer als Viehfutter zur Verfügung gestellt oder auf den Kompost gebracht werden.  

Die alkoholische Gärung der Bierwürze wird durch die Aktivität der Hefe losgetreten. Dabei wandelt die Hefe Zucker bei niedrigen Temperaturen zwischen 6 bis 12 Grad Celsius in Alkohol um. 

Die noch heiße Würze im Kochtopf  wird durch schnelle Bewegungen mit dem Braupaddel wie in einem Whirlpool in Drehbewegung versetzt. Der sich in der Mitte absetzende Kegel aus Trubstoffen, Hopfenpartikel und gelösten Eiweißflocken verbleibt im Topf. Die Würze wird über den Auslaufhahn abgelassen. 

Flüssigkeit, die nach dem Läutern im Topf verblieben ist. Sie muss noch gekocht werden. Erst nach der Hefezugabe wird daraus das ersehnte Bier.