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Rezept Treberbrot von Jörg Eggers

Vielen Dank für den Gastbeitrag unseres Lesers Jörg Eggers, den wir euch gerne zur Verfügung stellen.

Zutaten:

Beim Bier brauen bleibt der Treberkuchen übrig. Diesen kann man einfach zu schmackhaftem Brot verabreiten.

Die Hefe in etwas Wasser auflösen und die Zutaten zusammenrühren. Den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen. Dann den Teig in die Form geben (Dutch-Oven). Noch einmal 1 Stunde stehen lassen.

Wir backen das Brot gern mit Holzkohle in einem Dutch-Oven im Grill aus. Hier 12 Briquettes oben und 6 unten. Backzeit ca. 90 Minuten. Der Klopftest hilft. Klingt das Brot hohl, ist es gut. Der Teig geht in der Form nur wenig auf.

Insgesamt verarbeitet man mit dem Treber 750 ml Wasser. Die Hälfte des Trebers ist Wasser. Geben Sie kein weiteres Wasser zu, der Teig wird sonst zu weich.

Treber der nicht zu Brot verarbeitet werden kann, kann 14 Tage im Kühlschrank oder länger tiefgekühlt aufbewahrt werden. Damit kann beim Brauen wirklich alles genutzt werden, sehr nachhaltig.

Ein Dutch-Oven ist ein schwerer Gusseisentopf, der schon im wilden Western an den Chuck-Waggons zum EInsatz kam. Hier haben die Trecker damals Ein-Topf Gerichte zubereitet. Man kann ihn auch als Backform nutzen. Das hat was ursprüngliches. Man arbeitet nicht mit Temperatureinstellungen, sondern gibt es in Anzahl Briquettes auf und unter dem Topf an.

3 Kommentare

  1. Hallo Yvonne,
    das Rezept klingt interessant.
    Ich würde es gerne im Holzbackhaus backen .
    Kann ich die Stückgare auch in einem Gärkörbchen machen oder ist der Teig zu weich
    Grüße
    Jürgen

    1. Hallo Jürgen,

      grundsätzlich kannst du die Stückgare auch in einem Gärkörbchen machen. Der Teig ist durch den nassen Treber allerdings meist deutlich weicher und klebriger als ein klassischer Brotteig.

      Das Gärkörbchen solltest du daher gut mit Mehl ausstreuen. Besonders gut eignet sich Reismehl, da es weniger Feuchtigkeit aufnimmt und der Teig dadurch nicht so schnell festklebt. Alternativ kannst du das Körbchen mit einem gut bemehlten Tuch auslegen.

      Wie weich der Teig tatsächlich wird, hängt stark davon ab, wie feucht der Treber noch ist. Deshalb würden wir die angegebenen 250 ml Wasser nicht sofort vollständig hinzugeben, sondern nach und nach einarbeiten. Lässt sich der Teig gut formen und behält einigermaßen seine Form, sollte die Gare im Gärkörbchen funktionieren. Ist er sehr weich und läuft auseinander, ist eine Kastenform oder ein anderer Backbehälter die sicherere Variante.

      Für das Holzbackhaus sollte das Rezept auf jeden Fall gut geeignet sein. Wir wünschen dir viel Erfolg beim Backen und würden uns über eine Rückmeldung freuen, wie das Treberbrot geworden ist.

      Viele Grüße
      Nico

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Nico Brennecke