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Muttertagbier – ein Plädoyer für Selbstgebrautes zum Ehrentag

Alle Jahre wieder … Nein, die Rede ist nicht von Weihnachten. Es geht um den 2. Sonntag im Mai, besser bekannt als Muttertag! In ganz Deutschland werden die Gedichte ausgepackt, Blumen verschenkt und Ausflüge unternommen. So weit die Top 3 Geschenke zum Muttertag. Bier fand sich bisher nicht darunter. Das wollen wir heute ändern. Denn schließlich haben Frauen mit Bier mehr zu tun, als du vielleicht denkst. Warum du deiner Mutter ruhig auch mal dein Selbstgebrautes schenken solltest, liest du in unserem Plädoyer für Muttertagsbier!

Ohne Frauen gäbe es heute kein Bier (auch nicht zum Muttertag!)

Es sind die Frauen, die brauen! Zumindest wenn wir in der Geschichte einige Jahrhunderte zurückgehen. Bereits im 4. Jhd. v. Chr. brauten im Zweistromland (heute Irak) die Sumererinnen ihr eigenes Bier. Der Trunk stand für Liebe, Spiritualität und Glück. Dabei verehrten Sie sogar eine eigene Göttin, dazu gleich mehr. Vorher wollen wir noch zwei sehr irdische, aber nicht weniger bekannte Bierfrauen nennen.

Bei der Ersten handelt es sich um keine Geringere als Hildegard von Bingen. Sie erkannte Anno 1153 die beruhigenden und antiseptischen Kräfte des Hopfens und bezeichnete Bier als heilendes Gebräu. Die Zweite im Bunde ist Katharina von Bora, ihres Zeichens Ehefrau des Reformators Martin Luther. Sie war ebenfalls eine begnadete Braumeisterin. Er liebte ihr Gebräu so sehr, dass er es sich auf Reisen sogar nachschicken lies. In einem seiner Briefe schrieb er sinngemäß: Ich komme erst nach Hause, wenn der frische Sud fertig ist.

Warum Bier zum Muttertag? Verknüpfungen aus der Geschichte

Wie wir schon in unserem Artikel zum Frauenbier festgestellt haben, war bei den Germanen ein Braukessel fixer Bestandteil der Mitgift. Denn eine Frau, die nicht brauen konnte, war nicht heiratsfähig. Somit hatte jeder Haushalt eine eigene Brauerei, die mindestens einmal pro Woche zum Einsatz kam.

Dass Frauen heute ein „Kaffee-Kränzchen“ abhalten, hat ebenfalls mit Bier zu tun. Denn früher traf man sich in illustrer Runde, um das neueste Gebräu der Gastgeberin zu verkosten. Als Kennzeichen trug sie dabei traditionell einen kleinen Kranz. Als das Bierbrauen immer mehr zur Männersache wurde, wurde das Biertrinken unter Frauen irgendwann zum simplen Kaffeetratsch degradiert. Schade eigentlich – und noch ein Grund mehr, um mit Muttertagsbier diese alte Tradition wieder aufleben zu lassen.

Vom Hausbier und Brotbier

Bis ins hohe Mittelalter war die Ernährung der Familie reine Frauensache. Das Hausbier galt als einziges sicheres Getränk, da der enthaltene Hopfen antiseptisch wirkte. Deswegen bekam es auch jeder zu trinken: Angefangen beim Herrn des Hauses bis hin zu den Alten und Gebrechlichen. Ja, sogar Kinder wurden damals mit dem hauseigenen Bier verköstigt. Denn neben seiner keimfreien Eigenschaft galt es auch als äußerst nahrhaft. Der Grund:

Früher wurde Bier hauptsächlich aus Brot gebraut. Dazu wurden die Stücke nach dem Backen eingeweicht und vergoren. Heute müssen wir diesen Umweg nicht mehr nehmen, außer vielleicht aus Gründen der Nachhaltigkeit (hierzu mehr in unserem Beitrag Kwas). Doch auch dieser Umstand zeigt eindeutig, dass Bier ohne Frauen vermutlich nicht dasselbe wäre. Du wünschst dir noch mehr Beweise, dass Bier als Geschenk zum Muttertag besser passt als Blumen und Pralinen? Dann hergehört!

Die Göttinnen des Bieres

Zurück zu den Sumerern und ihrem Freudentrunk. Chemie und ihre Vorgänge waren damals noch unbekannt. Deswegen wurde die Gärung als Geschenk der Göttin Ninkasi angesehen. War sie wohlgesonnen, schmeckte das Bier besonders gut. Ihr zu Ehren wurde die Ninkasi-Hymne auf einer Tontafel niedergeschrieben, die bis heute den Brauprozess der Sumerer unsterblich macht.

Bei den Ägyptern war es Tjenenet/Tenenit, die als Göttin des Bieres verehrt wurde. Kurioserweise wurde sie auch bei anstehenden Geburten verehrt und um Hilfe gebeten. Einen deutlicheren Hinweis auf die Verknüpfung von Bier und Muttertag gibt es wohl nicht. Auch das finnische Nationalepos Kalevala deutet auf ein gottgleiches Wesen des Bieres hin. Hier ist es die Jungfrau Osmotar, die gemeinsam mit Füchsen, Eichhörnchen und Mardern das erste Bier aus Gerste, Wasser und Hopfen braut.

Welches Bier zum Muttertag brauen?

Du schenkst gern einen Strauß duftender Blumen zum Muttertag? Eine schöne Idee, aber leider nicht besonders haltbar. Nach einer Woche sind die Blumen kaputt und das Geschenk vergessen. Muttertagsbier musst du nicht kaufen – du kannst es selbst brauen. Und wenn du es gleich in größeren Mengen verschenkst, hat deine liebe Frau Mama auch länger etwas davon! Doch welches Bier eignet sich dazu am besten?

In erster Linie soll das Bier der lieben Mutter auch schmecken. Ansonsten bietet sich ein blumiges Pale Ale mit Cascade Hopfen an. Dieser besitzt ein feines Aroma nach Zitrusfrüchten und wilder Blumenwiese. Dabei hält sich seine Bitterkeit in Grenzen. Abgefüllt in Flaschen und mit einem liebevoll gestalteten Etikett lässt sich daraus ein wunderbares Bier für den Muttertag kredenzen – natürlich mit hübscher Schaumkrone! Wo du dieses herrliche Rezept für Pale Ale findest? Natürlich auf unserem Blog!

Du wünschst dir noch mehr Auswahl? Dann lade dir unser kostenloses Bierbrau-Buch herunter! Darin findest du komplette Brauanleitungen und kreative Rezepte für dein Muttertagsbier. Also: Weg mit den abgedroschenen Gedichten. Her mit dem kreativen Geschenk, das das Herz jeder Mutter höherschlagen lässt!

Fazit: Bier zum Muttertag ist mehr als nur angemessen

Was viele nicht wissen: Ohne Frauen gäbe es vermutlich Bier im heutigen Sinne gar nicht. Deswegen ist Bier zum Muttertag ein gebührendes Geschenk. Damit zeigst du nicht nur deiner eigenen Mutter deine Liebe und Respekt, sondern huldigst auch noch allen großartigen Frauen der Geschichte.

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