Rezept Pale Ale

Ein Bier mit Zitrusnoten und ausgeprägtem blumigem, würzigem Aroma für ca. 20 Liter Pale Ale mit 5,5%  Alkohol und einer Stammwürze von 13%.

 

Schüttung:

  • 4200g Pale Ale Malz
  • 400g Cara Dunkel Malz

Brauwasser:

  • 20 l Hauptguss
  • 11,5 l Nachguss bei 78°C

Maischen:

Einmaischen bei 60°C

  1. Rast: 10 Minuten bei 57°C
  2. Rast: 60 Minuten bei 63°C
  3. Rast: 10 Minuten bei 72°C

 

Abmaischen bei 78°C

Hopfen kochen:

  • 90min Kochung bei 100°C
  • 10g Columbus Hopfen bei Kochbeginn
  • 20g Cascade Hopfen nach 20 Minuten Kochzeit
  • 20g Cascade Hopfen nach 70 Minuten Kochzeit
  • 20g Cascade Hopfen am Ende der Kochzeit

Gärung und Reifung:

  • 11,5g obergärige Hefe Safale US-05 bei 15 – 22°C
  • Stammwürze bei Abfüllung 2,8%
  • Gärdauer ca. 5 Tage
  • Karbonisierung mit 6,7 g/l
  • Reifezeit 5 Wochen

Sonstiges:

Unsere Empfehlungen:

Trinktemperatur von Pale Ale

6°C somit direkt aus dem Kühlschrank holen.

Trinkglas

Typisch englische Gläser wie Stout- und Pintglas oder traditioneller Bierbecher.

Bitte nicht aus der Flasche trinken, da ihr einerseits das Aroma eures Bieres nicht genau mitbekommt und andererseits die Farbe nicht sehen könnt. Außerdem habt ihr ein naturtrübes, ungefiltertes Bier erschaffen, mit Hefesatz.

Passt zu

Zu diesem durch den Columbus Hopfen erzieltem zitrus-/ limonadenartigem Aroma gepaart mit dem ausgeprägtes, blumiges und würzigen Aroma durch den Cascade passen leichte Gerichte wie Geflügelgerichte, gegrillter Fisch oder auch Brie und Camembert.

Alle Zutaten für unsere Bier Rezepte

findest du hier in unserem Onlineshop.

10 Antworten

  1. Scheint mir das dieses Bier für eine geringere Sudhausausbeute gemacht ist. Bei mir mit 78% wurde das Bier sehr viel kräftiger und von der Farbe her ist es auch bedeutend dunkler. Dadurch wird es seeehr würzig und für meinen Geschmack etwas zu bitter. Zwar trinkbar aber nach einem Bier ist man erstmal bedient. Ich würde es nicht nochmal kaufen

    1. Hallo Marc, danke für deine Hinweise. Die Sudhausausbeute ist bei mir geringer. Aber es ist eine gute Idee, diese in die Rezepte mit einzufügen, so dass jeder Hobbybrauer:in ggf. nachsteuern kann. Die angebotene Rezeptur ist eher ein britisches Pale Ale, daher auch würziger. Auch hier können wir das im Rezept nochmals stärker hervorheben bzw. eine Pale Ale Mischung im amerikanischen Stil anbieten. Die wäre dann spritziger. Bei deinem jetzigen Bier empfehle ich es länger Reifen zu lassen. Bei weiteren 4-8 Wochen verbinden die Aromen sich harmonischer miteinander und die von dir beschriebene Hopfenbittere geht zurück. Ich bin gespannt was du berichtest.
      Außerdem können bei einer zu hohen „Würzigkeit“ deines Biere eine zu frühe Abfüllung des Bieres ein Grund sein oder die Hefe hat aus irgendwelchen Gründen den Extrakt nicht genügend abgebaut. Beim Brauen bleibt es ja immer spannend.
      Allzeit guten Sud wünsche ich weiterhin. Viele Grüße, Anja

  2. Wir haben beim Brauen festgestellt, dass die Reifezeit mit 5 Tagen zu kurz ist. Es blubberte im Steigrohr noch …
    Außerdem: müssen wir noch Speise hinzufügen oder nicht?
    Gruß
    Henning

    1. Hallo Henning,
      jede Gärung hängt von vielen Faktoren ab. Somit sind unsere Angaben immer nur als ein Annäherungswert zu sehen. Sofern es noch blubbert und somit die Hefe noch aktiv ist, bitte noch nicht abfüllen. Es dürfen keine sichtbaren Gäraktivitäten mehr vorhanden sein. Lieber 1 bis 2 Tage länger als zu kurz. Durch verfrühtem Abfüllen können in den Flaschen zu viel CO2 und somit zu viel Druck entstehen. Die Flaschen können während der Nachgärung platzen oder beim ersten Trinken schießt das schöne Bier aus der Flasche. Das ist nicht nur eine Sauerei, sondern die Glassplitter können dich oder andere verletzten. In unserem eBook findest du ab zum Thema Gärung und Abfüllung nützliche Tipps. Bitte auch die Stammwürze deines jetzigen Bieres mit deiner Spindel messen. Dies gibt dir ebenfalls einen Indikator wie weit dein Bier in der Reifung ist. Die findest eine Kurzanleitung dazu auf Seite 14.
      Die Speise bzw. die Zuckerzugaben sind auf Seite 16 beschrieben. Am Besten verwendest du Haushaltszucker für die Karbonisierung.
      Viel Erfolg und Prost auf dein Bier.
      Anja

  3. Das war mein erster Sud, inzwischen 4 weitere verschiedene Rezepte probiert. Dieses kam bisher am Besten an! Tolles Bier.
    Ich würde es sehr gerne noch mal genau so brauen, was aber durch meine ungewollten Änderungen (längeres Kochen, weil der Einkocher nicht recht wollte und doppeltes Läutern) kaum reproduzierbar ist.
    Sehr kräftige Bittere durch längeres kochen Abkühlen über Nacht, was aber mit dem Cascade für mich sehr gut harmoniert.

    Nr. 6 wird definitiv auf diesem Rezept basieren, vielleicht mit etwas mehr Cascade.

  4. Hallo zusammen,
    bisher habe ich lediglich euer Pils-Rezept gebraut und damit echt leckere Biere zusammengebastelt. Doch kürzlich war ich in einer kleinen Tettnanger Brauerei und hab dort mein erstes India Pale Ale getrunken… der Hammer!!
    So was würde ich auch gerne mal angehen, aber ich denke, ein India Pale Ale ist nicht einfach ein stärker gehopftes Pale Ale!?
    Habt ihr auch ein IPA-Rezept auf Lager?
    Ich würde mich sehr freuen!!

    1. Hallo Werner,
      das freut uns! Du wanderst dann geschmacklich von einem herben Bier zu einem fruchtig bitteren Bier. IPA gibt es in so unfassbar schöne Kombinationen. Noch haben wir kein IPA Rezept auf Lager, ABER nehmen deine Frage zum Anlass es direkt umzusetzen.
      Grundsätzlich ist die Stammwürze sowie die Hopfenmenge bei einem IPA höher als bei einem Pale Ale. Somit müssen wir nicht nur die Hopfenmenge erhöhen, sondern auch einen entsprechenden Malzkörper verstärken. Ansonsten wird dieses aromatische Bier zu bitter.
      Viel Spass beim Ausprobieren.
      Prost wünscht Anja, vom Gastro Brennecke Team

  5. Ich bin echt gespannt. Habe das obergärige Helle schon drei Mal gebraut (sozusagen mein Standardbier) und jetzt probiere ich dieses Rezept aus. Mal schauen, ob es so schmeckt, wie ich mir vorstelle.

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10 Antworten

  1. Scheint mir das dieses Bier für eine geringere Sudhausausbeute gemacht ist. Bei mir mit 78% wurde das Bier sehr viel kräftiger und von der Farbe her ist es auch bedeutend dunkler. Dadurch wird es seeehr würzig und für meinen Geschmack etwas zu bitter. Zwar trinkbar aber nach einem Bier ist man erstmal bedient. Ich würde es nicht nochmal kaufen

    1. Hallo Marc, danke für deine Hinweise. Die Sudhausausbeute ist bei mir geringer. Aber es ist eine gute Idee, diese in die Rezepte mit einzufügen, so dass jeder Hobbybrauer:in ggf. nachsteuern kann. Die angebotene Rezeptur ist eher ein britisches Pale Ale, daher auch würziger. Auch hier können wir das im Rezept nochmals stärker hervorheben bzw. eine Pale Ale Mischung im amerikanischen Stil anbieten. Die wäre dann spritziger. Bei deinem jetzigen Bier empfehle ich es länger Reifen zu lassen. Bei weiteren 4-8 Wochen verbinden die Aromen sich harmonischer miteinander und die von dir beschriebene Hopfenbittere geht zurück. Ich bin gespannt was du berichtest.
      Außerdem können bei einer zu hohen „Würzigkeit“ deines Biere eine zu frühe Abfüllung des Bieres ein Grund sein oder die Hefe hat aus irgendwelchen Gründen den Extrakt nicht genügend abgebaut. Beim Brauen bleibt es ja immer spannend.
      Allzeit guten Sud wünsche ich weiterhin. Viele Grüße, Anja

  2. Wir haben beim Brauen festgestellt, dass die Reifezeit mit 5 Tagen zu kurz ist. Es blubberte im Steigrohr noch …
    Außerdem: müssen wir noch Speise hinzufügen oder nicht?
    Gruß
    Henning

    1. Hallo Henning,
      jede Gärung hängt von vielen Faktoren ab. Somit sind unsere Angaben immer nur als ein Annäherungswert zu sehen. Sofern es noch blubbert und somit die Hefe noch aktiv ist, bitte noch nicht abfüllen. Es dürfen keine sichtbaren Gäraktivitäten mehr vorhanden sein. Lieber 1 bis 2 Tage länger als zu kurz. Durch verfrühtem Abfüllen können in den Flaschen zu viel CO2 und somit zu viel Druck entstehen. Die Flaschen können während der Nachgärung platzen oder beim ersten Trinken schießt das schöne Bier aus der Flasche. Das ist nicht nur eine Sauerei, sondern die Glassplitter können dich oder andere verletzten. In unserem eBook findest du ab zum Thema Gärung und Abfüllung nützliche Tipps. Bitte auch die Stammwürze deines jetzigen Bieres mit deiner Spindel messen. Dies gibt dir ebenfalls einen Indikator wie weit dein Bier in der Reifung ist. Die findest eine Kurzanleitung dazu auf Seite 14.
      Die Speise bzw. die Zuckerzugaben sind auf Seite 16 beschrieben. Am Besten verwendest du Haushaltszucker für die Karbonisierung.
      Viel Erfolg und Prost auf dein Bier.
      Anja

  3. Das war mein erster Sud, inzwischen 4 weitere verschiedene Rezepte probiert. Dieses kam bisher am Besten an! Tolles Bier.
    Ich würde es sehr gerne noch mal genau so brauen, was aber durch meine ungewollten Änderungen (längeres Kochen, weil der Einkocher nicht recht wollte und doppeltes Läutern) kaum reproduzierbar ist.
    Sehr kräftige Bittere durch längeres kochen Abkühlen über Nacht, was aber mit dem Cascade für mich sehr gut harmoniert.

    Nr. 6 wird definitiv auf diesem Rezept basieren, vielleicht mit etwas mehr Cascade.

  4. Hallo zusammen,
    bisher habe ich lediglich euer Pils-Rezept gebraut und damit echt leckere Biere zusammengebastelt. Doch kürzlich war ich in einer kleinen Tettnanger Brauerei und hab dort mein erstes India Pale Ale getrunken… der Hammer!!
    So was würde ich auch gerne mal angehen, aber ich denke, ein India Pale Ale ist nicht einfach ein stärker gehopftes Pale Ale!?
    Habt ihr auch ein IPA-Rezept auf Lager?
    Ich würde mich sehr freuen!!

    1. Hallo Werner,
      das freut uns! Du wanderst dann geschmacklich von einem herben Bier zu einem fruchtig bitteren Bier. IPA gibt es in so unfassbar schöne Kombinationen. Noch haben wir kein IPA Rezept auf Lager, ABER nehmen deine Frage zum Anlass es direkt umzusetzen.
      Grundsätzlich ist die Stammwürze sowie die Hopfenmenge bei einem IPA höher als bei einem Pale Ale. Somit müssen wir nicht nur die Hopfenmenge erhöhen, sondern auch einen entsprechenden Malzkörper verstärken. Ansonsten wird dieses aromatische Bier zu bitter.
      Viel Spass beim Ausprobieren.
      Prost wünscht Anja, vom Gastro Brennecke Team

  5. Ich bin echt gespannt. Habe das obergärige Helle schon drei Mal gebraut (sozusagen mein Standardbier) und jetzt probiere ich dieses Rezept aus. Mal schauen, ob es so schmeckt, wie ich mir vorstelle.

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