Hopfen selber anbauen

Hopfen sieht nicht nur mit seinem hellgrünen, leuchtenden Kegel schön aus. Sie aromatisiert das Bier mit so wundervollen Geschmäckern wie Orange, Zitrone, Holunderbeere, Minze, Mango und vielem mehr.

Was ist Hopfen?

Der Hopfen stammt vermutlich aus Osteuropa. Seit dem 8. Jahrhundert kommt er auch bei uns in Europa vor. Er wächst prinzipiell zwischen dem 35 und 55 Breitengrad. Bei uns wächst diese Schlingpflanze an Waldrändern und an Bachläufern wild. Somit braucht diese Pflanze eine gute Wasserzufuhr. Außerdem Boden, der gut durchwurzelt werden kann. In der freien Natur nutzt Hopfen als Kletterhilfe Bäume, Hecken und Gebüschen.

Das größte Hopfenanbaugebiet der Welt

Das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt liegt in der Hallertau. Direkt vor den Toren von München über Ingolstadt und Landshut. Hier werden ungefähr 30% der Weltmarktproduktion angebaut. Weitere Gebiete in Deutschland sind Tettnang, Elbe-Saale und Spalt. Aber auch die USA, Tschechien und Neuseeland zählen zu den wichtigen Hopfenproduzenten.

Die Botanik

Der Hopfen hört auf den schönen Namen Humulus lupulus L. und gehört zusammen mit Hanf zu der Familie der Cannabinaceen. Es gibt weibliche und männliche Pflanzen. Wir benötigen zum Bier brauen jedoch nur die weiblichen. Nur diese entwickeln den typischen Hopfenzapfen bzw. die Hopfendolden. Die männlichen Pflanzen werden nicht nur nicht benötigt. Sie werden sogar systematisch im Hopfenanbau entfernt. Dies soll verhindern, dass es zu einer Befruchtung kommt. Es würde die Qualität des Hopfens beeinträchtigen.

Hopfen selber anbauen

Es lohnt, die Pflanze von einem Experten zu kaufen wie bei unserem Partner nr-01.de. Die Hopfensorte sollte nach den eigenen Biervorlieben ausgesucht werden. Viel Freude mit dieser schönen Pflanze!

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Hopfen ist nicht schwer zu züchten. Er kann an fast alles klettern, sei es Zäune, Gitter oder an Stäben an der Häuserwand. Dazu werden Rhizome, Wasser, Erde und Sonne benötigt. Außerdem regelmäßigen Dünger und eine möglichst lange Kletterhilfe. Die Hopfenrebe ist ein wahrer Kletterweltmeister und wächst in nur 70 Tagen rund 6 bis 8 Meter. Die Ernte fällt meist auf den Ende August bis in den Oktober hinein. Die Hopfenpflanze selber ist sehr standorttreu. Bis zu 50 Jahre am gleichen Ort ist nicht zu lang. Obwohl im professionellen Anbau die Pflanze nach 15 Jahren ersetzt wird.

Geeigneter Standort

Die Hopfenpflanze benötigt einen Sonnenplatz. Nach Süden ausgerichtet Wände oder Zäune sind praktisch. Perfekt ist eine Südwest- oder Südostlage. Die Erde soll gut durchwurzelbar und genügend feucht sein. Als Rankhilfe eignen sich Seile, Drähte, Zäune oder Pergolen. Bambusstäbe sind ebenfalls hervorragend. Mehrere Hopfenpflanzen sollten einen Meter voneinander entfernt gepflanzt werden.

Hopfenpflege

Regelmäßige Kompostgaben oder Biovolldünger im frühen Frühling und ein zweites Mal Ende Mai helfen der Pflanze ihr unfassbares, schnelles Wachstum hinzulegen. Ausreichend Feuchtigkeit unterstützen das Wachstum zusätzlich. Insbesondere Jungpflanzen benötigen viel Wasser. Wenn die Pflanze sich wohl fühlt, ist sie resistent gegen einen Schädlingsbefall.

Hopfenernte

Im ersten Jahr wird die Ernte nur gering ausfallen. Die Pflanze nimmt ihre Energie, um die Wurzeln gut auszubilden. Im zweiten Jahr werden schon deutlich mehr Hopfendolden erscheinen. Ab dem dritten Jahr ist die Pflanze in Höchstform. Nach der Ernte werden die Schlingarme über dem Boden abgeschnitten. Die Pflanze zieht im Winter gänzlich ein, um dann im Frühjahr wieder auszuschießen. Die Hopfendolden könnten entweder einzeln geerntet werden oder gleich der ganze Strang. Je nach dem, wie schnell die Dolden verarbeitet werden können. Siehe dazu auch den Artikel zum Grünhopfenbier.

Hopfenpflege im Alter

Nach drei Jahren sollten die Wurzeln abgeschnitten werden. Andernfalls beginnen Rhizome sich zu vermehren und stehlen wertvolle Nährstoffe von den anderen Pflanzen.