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Welches Bier passt zu Spargel?

Die Spargelsaison beginnt meist im April. Einen festen Termin gibt es nicht. Denn wann der Spargel reif für die Ernte ist, hängt vom Wetter ab. Und so hält so mancher Spargelfan rund um Ostern Ausschau nach dem ersten frischen Spargel, der im Supermarkt, beim Bauern oder am Spargelstand um die Ecke verkauft wird. Für viele Deutsche ist die Spargelzeit ein Grund zur Freude. Traditionell mit Sauce Hollandaise angerichtet, sorgen die weißen (oder auch grünen) Stangen für eine wahre Gaumenfreude. Was viele nicht wissen – Bier passt perfekt zu Spargel. Alles über Spargel, das perfekte Bier und ein köstliches Bier-Spargelrezept hier im Beitrag:

 

Wer hat den Spargel nach Europa gebracht?

Der Spargel kommt ursprünglich aus Nordafrika, Vorderasien und Südeuropa. Er mag es also eher warm. Am liebsten wächst er an Flussufern. Feucht mag er es also auch. Doch wie kam der Spargel nun bis nach Deutschland?

Fest steht, schon die alten Griechen und Römer wussten das „königliche“ Gemüse zu schätzen. Es war schnell gekocht und schmeckte gut, dass er schnell zur beliebtesten Festspeise wurde. Lediglich der Anbau war aufwendig. Doch das nahm man in Kauf.

Es waren dann schließlich die alten Römer, die den Spargel auf ihren Eroberungszügen quer durch Europa transportierten und damit auch recht schnell verbreiteten. Ihnen haben wir das Gemüse also zu verdanken.

Trotzdem dauerte es noch eine Weile, bis der Spargel hierzulande auch wirklich auf den Esstischen landete. Denn zunächst nutzte man das schlanke Gemüse als Heilpflanze. Erst im 17. Jahrhundert verbreitete sich der Spargel als Nahrungsmittel in Deutschland.

Auch bei uns war das Gemüse beliebt, ganz besonders natürlich beim Adel. Die allgemeine Beliebtheit des Spargels nahm enorm zu, als es schließlich möglich wurde, die köstlichen Stängel auch in Dosen zu konservieren. Heute wird wieder der frische Spargel bevorzugt.

Wie begehrt der Spargel wirklich ist, zeigt sich auch in der Anbaufläche. Diese betrug im Jahr 2020 ca. 22.000 Hektar. Damit gehört Deutschland mittlerweile zu den größten Spargelproduzenten in Europa.

Der Unterschied zwischen grünem und weißem Spargel

Grün, weiß oder vielleicht sogar violett? Welche Spargelsorte schmeckt dir am besten? Und ist die Farbe eigentlich der einzige Unterschied? Kurze Antwort: Nein. Tatsächlich unterscheiden sich der grüne und der weiße Spargel schon beim Anbau. Während der weiße Spargel, den man übrigens auch Bleichspargel nennt, unter der Erde wächst, gedeiht der grüne Spargel oberhalb der Erde im Sonnenlicht. Dadurch bekommt er auch seine grüne Farbe. Der violette Spargel, den man mitunter ebenfalls im Supermarkt findet, ist eine Farbvariante des grünen Spargels. Im Geschmack ist der violette Spargel meist noch etwas würziger und nussiger als sein grüner Bruder. Allerdings verliert er beim Kochen seine tolle Farbe. Gegart ist er eher dunkelgrün.

Bleiben wir beim Geschmack, beschreibt man den weißen Spargel als mild und fein. Eine leichte Bitternote kann durchkommen, wenn die Temperaturen in der Erde eher wechselhaft oder kühl waren. Auch wenn er zu nah an der Wurzel gestochen wurde, kann er leicht bitter schmecken.

Den nächsten Unterschied finden wir im Preis. Warum ist weißer Spargel eigentlich teurer als sein grüner Verwandter? Erinnerst du dich an die Anbauweise? Genau da liegt der Grund. Da der grüne Spargel oberhalb des Erdreichs wächst, kann er ganz einfach abgeschnitten werden. Beim weißen Spargel gestaltet sich die Ernte komplizierter. Sobald die ersten Spitzen des blassen Gemüses an die frische Luft gelangen, ist der Spargel bereit. Jedoch muss jede Stange einzeln per Hand gestochen werden. Das ist eine zeitaufwändige und anstrengende Arbeit, die jedes Jahr von einer Vielzahl an Erntehelfern übernommen wird. Diese müssen jedoch bezahlt werden und das hat Einfluss auf den Preis.

Gesund und lecker sind aber definitiv beide Sorten. Ob grün oder weiß, den hohen Wasseranteil und die guten Inhaltsstoffe (viele Vitamine, Mineralien und Antioxidantien) haben sie gemeinsam. Nicht umsonst wurde Spargel früher als Heilpflanze eingesetzt. Spargel entwässert, entgiftet und eignet sich hervorragend zum Abnehmen. Vielleicht ist das Gemüse auch deswegen so beliebt? Schließlich ist es nicht verkehrt, im Frühjahr schon an die Bikinifigur zu denken und etwas für sich und seine Gesundheit zu tun.

Wein oder Bier zum Spargel?

In den meisten Fällen wird Wein zu Spargel empfohlen. Ob Weißwein oder Rotwein hängt davon ab, was man außer dem Spargel isst. Serviert man Fleisch zum Spargel, wird eher zum Rotwein geraten. Sonst passt auch ein leichter Weißwein sehr gut zum gekochten oder gedünsteten Gemüse.

Gönnst du dir lieber ein kühles Bier zum Spargelgericht, solltest du darauf achten, dass das Bier nicht zu herb ist. Auch hier kommt es wieder darauf an, was zusätzlich zum Spargel auf dem Teller landet. Vielleicht isst du am liebsten ein saftiges Steak dazu? Dann passt am besten ein malziges Bier. Ein Dunkles wäre eine gute Wahl. Auch ein Maibock schmeckt zur Spargel-Fleisch-Kombination. Und Frühlingsbier zum Frühlingsgemüse macht ja auch irgendwie Sinn, oder?! Zumindest spricht das Timing für sich.

Wenn bei dir aber der Spargel im Vordergrund steht und das Gemüse wirklich der königliche Mittelpunkt deiner Mahlzeit ist, gießt du dir am besten ein erfrischendes Weizen- oder Weißbier ins Bierglas. Das passt geschmacklich besonders gut zu den leckeren Stängeln.

Spargel in Biertreberkruste

Was war nochmal Biertreber? Genau, die Malzrückstände, die beim Bierbrauen übrig bleiben. In einem anderen Beitrag wurde bereits erwähnt, dass der Treber aber keinesfalls in den Müll wandern muss. Man kann damit sogar noch viel anstellen. Unter anderem leckere Köstlichkeiten. Geht das also auch mit Spargel? Natürlich. Warum sollte das nicht gehen?!

Von einer Salzkruste hast du vielleicht schon mal gehört. Vielleicht hast du sogar schon einmal etwas in Salzkruste zubereitet. So ähnlich ist das Prinzip der Biertreberkruste. Klingt einfach? Ist es auch.

Zutaten (für 2 Personen):

  • 1 kg weißer Spargel
  • 1 kg Biertreber
  • Eine Prise Salz zum Würzen
  • Was du außerdem brauchst: ein dünnes Baumwolltuch
  1. Zunächst wäschst und schälst du den Spargel wie gewohnt. Dann legst du ihn auf ein dünnes Baumwolltuch, würzt ihn mit einer Prise Salz und deckst ihn mit dem restlichen Tuch zu.
  2. Auf einem tiefen Backblech bereitest du dem Spargel ein gemütliches Bett, indem du ca. die Hälfte des Biertrebers darauf verteilst. Hast du es dem Spargel darauf abgelegt, deckst du ihn mit dem restlichen Treber zu, so dass er komplett von der Biertreberkruste umhüllt ist.
  3. Im vorgeheizten Backofen darf der Spargel nun garen. Bei 175°C (Umluft) ca. 25 Minuten. Bei dickem Spargel kann es auch etwas länger dauern.

 

Die Würze des Biertrebers sorgt für einen besonderen Geschmack mit einer malzigen Note, die der Spargel auf diese Weise in sich aufnimmt. Guten Appetit!

Tipp: Hast du selbst keinen Biertreber übrig, bekommst du ihn in Brauereien meist kostenlos.

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