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Was macht ein Bier aus?

Herrlich, so ein kühler Gerstensaft zum Feierabend! Hauptsache frisch gezapft! Und mit sahniger Schaumkrone und genau der richtigen Trinktemperatur lässt es sich doch am besten genießen! Dabei ist es wahren Bierfans nicht egal, was da in ihr Glas kommt. Doch was macht gutes Bier aus? Reicht es, wenn Geschmack und Optik einigermaßen harmonieren oder steckt da mehr dahinter? Heute erforschen wir den Hintergrund des sagenumwobenen „besten Bieres“ und klären, worauf du beim Homebrewing achten musst!

 

Woran erkennt man gutes Bier?

Eine hygienisch saubere Arbeitsweise ist Grundvoraussetzung, um ein gutes Bier zu brauen. Schließlich möchte niemand nach dem Genuss im Krankenhaus landen. Doch das ist noch nicht alles, was ein gutes Bier ausmacht. Supermarktware fällt mittlerweile unter Einheitsbrei. Gefühlt richten sich sämtliche Hersteller an einem Geschmack aus. Was heraussticht, muss angepasst werden, um möglichst viele Menschen mit dem Trunk zu erreichen. Doch ist das wirklich der richtige Weg?

Die neue Qualität heißt hausgemacht. Viele Genießer*innen experimentieren gern und bevorzugen Produkte aus kleineren Betrieben. Optik und Geschmack müssen überraschen, den Trinkenden auf eine Reise entführen und das Gebräu mit allen Sinnen erlebbar machen. Dazu kommen Einzigartigkeit, Liebe zum Prozess und Frische, die ein gutes Bier ausmachen. Unterm Strich stimmt das Gesamterlebnis. Und dieses setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen, die wir nun einzeln beleuchten.

Gutes Bier und der erste Eindruck

Der berühmte erste Eindruck zählt auch bei unserem Lieblingsgetränk. Wenn das Glas (oder die Flasche) vor deiner Nase landet, musst du Appetit darauf bekommen. Sonst hast du entweder noch einen Kater vom Vortag oder das Bier macht optisch nichts her. Fällt die Schaumkrone schon in sich zusammen, steht es vermutlich länger herum – außer du genießt ein Guinness. Auch zu viel Schaum kann dem geneigten Bierfan schon die Laune verderben. Nicht jedoch in Tschechien. Dort gehört es zum guten Ton, das Pils auf Hladinka-Art zu brauen (zwei Drittel Bier, ein Drittel Schaum). Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Optik bei einem guten Bier ist vom jeweiligen Land, der Farbe, der Schaumkrone und dem Design der Flasche/des Glases abhängig.

Wie fühlt es sich an?

Mundgefühl ist mehr als ein geflügeltes Wort in der Gastronomie. Es hat nichts mit dem subjektiven Bauchgefühl zu tun, dass sich nicht messen lässt. Im Gegenteil: Mundgefühl ist ein wichtiges Qualitätskriterium und auch ein Aspekt, der gutes Bier ausmacht. Doch nur wenige Menschen stellen sich beim Genuss bewusst die Frage: Wie fühlt sich das Bier beim Trinken an? Spritzige und prickelnde Sorten sind stark karbonisiert und tanzen Tango auf der Zunge. Andere Stile wie z. B. das Irish Stout, kommen hingegen cremig um den Glasrand und fühlen sich beim Trinken sogar ein bisschen schwer an. Es liegt also ganz im Sinne des Genießenden, welches Mundgefühl er bei einem guten Bier bevorzugt – auch wenn dieses Kriterium nur unbewusst eine Rolle spielt.

Die Nase hat etwas zu melden!

Wer gern aus der Flasche trinkt, verpasst einiges! Denn ob ein Bier ein gutes ist, lässt sich auch am Geruch festmachen. Dazu benötigt das Gebräu aber etwas Platz, wie z. B. in einem bauchigen Glas. Darin können die Bläschen langsam nach oben steigen und nehmen dabei alle Aromastoffe mit. Beim Trinken gelangen sie direkt in deine Nase und beeinflussen dadurch den Geschmack positiv oder negativ. So sollte ein Pils frisch nach Hopfen duften – ein süßlicher Geruch würde auf einen Produktionsfehler hinweisen. Flaschentrinker können also nur eingeschränkt beurteilen, ob ein Bier gut oder schlecht ist.

Über Geschmack lässt sich nicht streiten – oder?

Optik, Geruch, Mundgefühl – in Wahrheit ist das alles Pillepalle. Es ist der Geschmack, auf den es ankommt! Das würde zumindest Ottonormalverbraucher sagen, der sich keine genauen Gedanken über den Inhalt seines Glases macht. Liebhaber*innen wissen es besser. Aber ja – natürlich ist der Geschmack das, was gutes Bier ausmacht. Leider aber auch etwas sehr Subjektives. Wovon der eine nicht genug bekommen kann, möchte der andere bereits beim ersten Schluck wieder ausspucken. Eines ist jedoch sicher: Die Qualität der Zutaten bestimmt maßgeblich das Endprodukt. Und mit etwas Übung schmeckst du den Unterschied zwischen billiger Massenproduktion und liebevoller Rohstoffauswahl heraus. Ob subjektiv oder nicht: Der Geschmack muss in jedem Fall zur jeweiligen Biersorte passen.

Auch der Nachtrunk macht ein gutes Bier aus

Der Begriff Nachtrunk kommt aus der Sprache der Sommeliers. Er bezeichnet den Geschmack, der sich direkt nach dem Schlucken entwickelt. Ein gutes Bier macht hier Lust auf mehr, währen billige Einheitsbiere oft nichtssagend bis seltsam schmecken. Der Hopfen und seine Qualität entscheiden über Yay oder Nay. Während Aromahopfen noch einmal richtig zur Geltung kommt, bleibt Hopfenextrakt trocken und langweilig. Kein Wunder, dass Hallertauer und Tettnanger bei Hobbybrauer*innen so beliebt sind. Dabei müssen es nicht einmal die ganzen Dolden sein. Auch Pellets bringen alles mit, was ein gutes Bier ausmacht.

Warum braucht ein gutes Bier 7 Minuten?

Wer in einer Kneipe ein Bier bestellt, möchte es frisch gezapft und schnell vor der Nase stehen haben. Falls dich dein Wirt einmal mit den Worten „Ein gutes Bier braucht 7 Minuten“ vertröstet hat, bist du ihm gehörig auf den Leim gegangen. Diese Binsenweisheit ist veraltet und stammt aus der Zeit, wo die Zapfhähne noch unreguliert waren. Dabei schoss das Bier regelrecht ins Glas. Unmengen an Schaum waren die Folge, die immer wieder entfernt werden musste. Solange, bis das Glas endlich voll war. Seit der Erfindung der regulierbaren Kompensatorhähne sind die 7 Minuten bestenfalls ein Märchen.

Welches ist das beste Bier der Welt?

Jedes Jahr machen sich die Londoner World Beer Awards die Mühe, der Welt bestes Bier in zehn unterschiedlichen Kategorien zu wählen. Teilnehmen kann jede*r Bierbrauer*in – von der kleinen Wohnzimmermanufaktur bis hin zur Weltmarke. Dennoch bleibt auch diese Wahl immer subjektiv und abhängig vom Geschmack der Richter*innen. Daher ist die Frage nach dem besten Bier der Welt schwer zu beantworten. Selbst wenn du den Erfinder des Bieres fragen würdest, wäre sein eigenes Gebräu sicherlich der Favorit. Eines ist allerdings sicher: Wenn es dir deinen Tag ein kleines bisschen erhellt, ist es in diesem Moment das beste Bier der Welt.

Fazit: Woran erkenne ich ein gutes Bier?

Gutes Bier zu erkennen, ist gar nicht so schwer. Stiltreue und hygienisch einwandfreies Brauen ist nur eine Seite der Medaille. Dem gegenüber steht dein höchst subjektives Empfinden, was den Genuss unseres Lieblingstrunkes an sich so spannend macht. Ein gutes Bier besticht nicht nur mit einer appetitlichen Optik, Geruch und Geschmack schüren die Lust auf mehr und zaubern ein Lächeln ins Gesicht. Experimentierfreude trifft auf Tradition und bringt dadurch neue Vielfalt hervor. Hochwertige und frische Zutaten statt billiger Extrakte sorgen für echtes Aroma. Abschließend holen Glasdesign und Zapftechnik das Beste aus dem Gebräu heraus. Was ein gutes Bier sonst noch ausmacht? Liebe. Wer beim Brauen mit ganzem Herzen bei der Sache ist, wird ohnehin mit dem besten Bier der Welt belohnt – unabhängig davon, was andere darüber denken!

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