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Rezept für Dortmunder Export
ein bernsteinfarbenes, malzbetontes und leicht herbes Bier für ca. 20 Liter Dortmunder Export mit 5,4% Alkohol und einer Stammwürze von 14,2%
Schüttung:
- 3100 g Pilsener Malz
- 1200 g Münchner Malz
Brauwasser:
- 16 l Hauptguss
- 12 l Nachguss bei 78°C
Maischen:
Einmaischen bei 50°C
- Rast: 20 Minuten bei 52°C
- Rast: 40 Minuten bei 64°C
- Rast: 20 Minuten bei 72°C
Abmaischen bei 78°C
Hopfen kochen:
- Hallertau Tradition
- 90min Kochung bei 100°C
- 32g Hopfen bei Kochbeginn
- 10g Hopfen 10min vor Kochende
Gärung und Reifung:
- 7g untergärige Hefe bei 12-15°C
- Stammwürze bei Abfüllung 4,1%
- Gärdauer ca. 7-8 Tage
- Karbonisierung mit 4,5 – 5,5 g/l
- Reifezeit 6 Wochen
Sonstiges:
Unsere Empfehlungen:
Trinktemperatur vom Dortmunder Export
8°C somit 30 Minuten vor dem Trinken aus dem Kühlschrank nehmen.Trinkglas
leicht bauchiges Glas, Kelch oder Stange. Bitte nicht aus der Flasche trinken, da ihr einerseits das Aroma eures Bieres nicht genau mitbekommt und andererseits die Farbe nicht sehen könnt. Außerdem habt ihr ein naturtrübes, ungefiltertes Bier erschaffen, mit Hefesatz. Den Hefesatz jedoch in der Flasche lassen.Passt zu
zu diesem malzbetontem und leicht herbem Bier passen würzige Wurstsalate, Salat mit kräftig gegrillten Hähnchen, Eintopfgerichte und Obazda.Ich bin Nico Brennecke, Experte für Hobbybrauen und Schanktechnik und Inhaber von Gastro Brennecke mit über 15 Jahren Erfahrung.
Unser Familienunternehmen besteht seit über 40 Jahren und hat sich auf alles rund ums Bier brauen, Zapfanlagen und Ausschanktechnik spezialisiert. Vom Einsteiger bis zur Gastronomie unterstütze ich täglich Kunden bei der Auswahl der passenden Technik und Zutaten.
Besonders wichtig ist mir, dass unsere Produkte nicht nur verkauft, sondern auch verstanden werden. Deshalb findest du in unserer Wissenswelt, im Blog und im Lexikon zahlreiche Anleitungen, Tipps und Hintergrundwissen aus der Praxis.
Durch meine Erfahrung aus tausenden Kundenprojekten weiß ich genau, worauf es beim Bier brauen und beim perfekten Ausschank wirklich ankommt.
Wenn du Fragen rund ums Bier brauen oder Zapfanlagen hast, findest du hier im Blog viele praktische Anleitungen aus der Praxis.
Mehr über mich erfährst du hier:
Zur Expertenseite
Unser Familienunternehmen besteht seit über 40 Jahren und hat sich auf alles rund ums Bier brauen, Zapfanlagen und Ausschanktechnik spezialisiert. Vom Einsteiger bis zur Gastronomie unterstütze ich täglich Kunden bei der Auswahl der passenden Technik und Zutaten.
Besonders wichtig ist mir, dass unsere Produkte nicht nur verkauft, sondern auch verstanden werden. Deshalb findest du in unserer Wissenswelt, im Blog und im Lexikon zahlreiche Anleitungen, Tipps und Hintergrundwissen aus der Praxis.
Durch meine Erfahrung aus tausenden Kundenprojekten weiß ich genau, worauf es beim Bier brauen und beim perfekten Ausschank wirklich ankommt.
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8 Kommentare
Hallo, ich würde gerne das kalte Wetter ausnutzen und zum 1. X untergärig brauen. Derzeit sind so 6 Grad vorhergesagt. Wäre diese Temperatur dann allerdings zu gering für die Gärung, wenn es eigentlich 12-15 Grad sein sollten? Gruß Guido
Hallo Guido,
die Hefe vergärt bis zu 8°C. Da im Fermenter Aktivität ist und Wärme erzeugt wird, könnte es gerade so klappen. Ggf. könntest du deinen Fermenter etwas kuscheliges anziehen, Decke rumwickeln oder ähnliches. Ich bin gespannt, was du berichtest.
Viele Grüße und Prost! von Anja, die Bier Sommelière vom Team Gastro Brennecke
Hallo Anja, mir war es dann zu unsicher, daher habe ich dann ein Märzen gebraut. Ich hatte bisher auch nur ein Glasgefäß. Auf dem Dachboden habe ich 16 Grad, dass war dann perfekt für das Märzen. Am Wochenende habe ich es abgefüllt, jetzt gärt es nach. Danke für die Antwort. Gruß Guido
Sehr gern lieber Guido.
Prost! auf dein Bier von Anja, die Bier Sommelière vom Team Gastro Brennecke
Hallo Anja, dieses Jahr habe ich es gebraut und hatte bei der Gährung zws. 14-16 Grad. Ich habe es extra 2 Wochen gähren lassen, weil ich das Gefühl hatte, es arbeitet und „brodelt“ noch. Nun ist es in Flaschen abgefüllt.
Dazu habe ich noch eine Frage: Hätte ich auch 2 l Würze nach dem Kochen abnehmen können, um sie nach der Gährung unterzumischen und so die Zuckerbeigabe bei der Flaschengährung zu umgehen?
Hallo Guido,
die in den Braurezepten angegebenen Werte sind Richtwert. Ich selbst mache immer eine Schnellvergärungsprobe, damit ich den Zeitpunkt der Abfüllung besser bestimmen kann. Wenn es also noch „brodelt“ unbedingt die Hefe noch ihre Arbeit machen lassen.
Bezüglich deiner Frage zur Würze: du kannst immer auch Würze nutzen für die Abfüllung. Damit kannst du die Flaschen vorbelegen und dann das Bier abfüllen. Ein guter Würze Rechner findest du z.B. unter http://www.maischmalzundmehr.de Damit kannst du genau bestimmen, wie viel du in die Flaschen geben musst.
Viel Erfolg weiterhin wünscht
Anja, Hobbybrauerin und Bier Sommelière vom Team Gastro Brennecke
Das hört sich gut an. Das werde ich nachbrauen
Super, Hans Werner, lass uns wissen, wie es geworden ist.
Fröhliches Brauen wünscht
Anja, Hobby Brauerin und Bier Sommelière vom Team Gastro Brennecke